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Medienmitteilung · 15. September 2026

WePlanet und Anthropocene Institute veröffentlichen den Report «Ja zu neuen Kernkraftwerken»

Am 19. Juni 2026 hob das Parlament das seit 2017 geltende Verbot für den Bau neuer Kernkraftwerke auf und machte damit den Weg für einen Ersatzneubau bestehender Reaktoren frei. Ein breites Bündnis aus Anti-Atom-Organisationen lancierte daraufhin ein Referendum gegen dieses «Atom-Gesetz»: Kommt es wie erwartet zustande, wird die Schweizer Stimmbevölkerung voraussichtlich Anfang 2027 an der Urne erneut über die Zukunft der Kernenergie entscheiden.

Die Frage, ob die Schweiz auch künftig auf Kernenergie setzt, ist allerdings mehr als eine technische Detailfrage der Stromproduktion. Die Folgen dieser Abstimmung gehen weit über die Energiepolitik im engeren Sinn hinaus und werden die Schweiz und ihre Rolle in Europa auf Jahrzehnte hinaus prägen. Der vorliegende Report ordnet deshalb die zentralen Argumente der Gegenkampagne ein und prüft sie im Detail: Was ist zutreffend, was irreführend, was unvollständig oder schlicht falsch? Wir wollen so eine faktenbasierte Grundlage für eine Debatte schaffen, die zu oft mit überspitzten Behauptungen angeheizt wird, statt sie sachlich mit belastbaren Zahlen zu führen.

Der Report prüft sieben Behauptungen der Gegenkampagne im Detail und zeigt mit einer eigenen Datenanalyse der Jahre 2021 bis 2025, was eine Schweiz ohne Kernkraft bedeuten würde.

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