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Kampagne für die Schweizer Energiezukunft

Ja zu sauberem Strom.
Ja zur Kernkraft.

Die Schweiz braucht zuverlässigen, klimafreundlichen Strom – gerade im Winter. Neue Kernkraftwerke ergänzen Wasserkraft und Erneuerbare – ohne Abhängigkeit vom Ausland.
JA
zur Kernkraft
ja-kernkraft.ch

Ja zur Kernkraft in der Schweiz

Die Schweiz hat sich für den Klimaschutz und gegen fossile Energie entschieden. Wer beides ernst meint, braucht Strom, der rund um die Uhr verfügbar ist – auch an windstillen Wintertagen. Moderne Kernkraftwerke liefern ihn CO₂-arm, auf kleinster Fläche und unabhängig von Gas- und Kohleimporten. Darum sagen wir Ja zu neuen Kernkraftwerken.
Am 19. Juni 2026 hat das Parlament das seit 2017 geltende Verbot für den Bau neuer Kernkraftwerke aufgehoben. Gegen dieses Gesetz wurde das Referendum ergriffen – voraussichtlich Anfang 2027 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung erneut über die Zukunft der Kernenergie.
Verschneite Bergspitze im Abendlicht in den Schweizer Alpen
Stimmen aus der Kampagne

Menschen, die Ja sagen

Menschen aus der Schweiz, die sich für neue Kernkraftwerke einsetzen – und sagen, warum.
Daumen hoch in den Schweizer Farben
Vili Sintonen
Vili SintonenStimmen der Kernenergie – Schweiz
«Der Schweizer Strommix ist seit Jahrzehnten zu 95 Prozent CO₂-arm – dank der Kombination aus Wasserkraft und Kernkraft. Diese Schweizer Zauberformel dürfen wir nicht verlieren. Wir sollten den Langzeitbetrieb der bestehenden Werke fördern und alle Optionen offenhalten, um die Kernkraft in den kommenden Jahren auszubauen. Die Elektrifizierung braucht deutlich mehr CO₂-armen Strom, der unabhängig vom Wetter verfügbar ist. Unsere Energieunabhängigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie hängen davon ab.»
Iida Ruishalme
Iida RuishalmeVorstand WePlanet DACH
«Ich möchte, dass wir mehr Kernkraft bauen – weil das die beste Investition in eine bessere Zukunft für meine Kinder und Enkelkinder ist.»
Andreas Fellner MSc
Andreas Fellner MScVorsitzender WePlanet DACH
«Als ausgebildeter Ökologe, ehrenamtlicher Naturschützer und Vorsitzender von WePlanet DACH setze ich mich für einen vollen Werkzeugkasten ein, um den grossen Problemen des Artensterbens und des Klimawandels zu begegnen. Zu diesem Werkzeugkasten gehört für mich selbstverständlich auch Kernenergie.»
Unser Standpunkt

Vier gute Gründe für ein Ja

Nicht Verzicht, sondern Fortschritt: Die Schweiz kann Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie verbinden – mit Wasserkraft, Erneuerbaren und Kernkraft. Die Zahlen dazu stammen aus dem Report von WePlanet und dem Anthropocene Institute.
01

Klimaschutz mit Verstand

Kernkraft liefert rund um die Uhr praktisch CO₂-freien Strom. Im Winter ist der Schweizer Strommix wegen der Importe bis zu dreimal CO₂-intensiver als im Sommer – genau diese Lücke schliesst gesicherte, wetterunabhängige Bandenergie.
02

Versorgungssicherheit

Rund ein Drittel des Schweizer Stroms stammt aus Kernkraft. Fällt 1 GW davon aus, fliessen im Schnitt 853 MW zusätzlich über die Grenze – und selbst im Vollausbau-Szenario der Strombranche bleiben 2050 rund 7 TWh Winterimporte nötig.
03

Bezahlbare Energie

Ein neues Kernkraftwerk kostet laut BAK Economics rund 17 Milliarden Franken, nicht 25 – und jeder Förderfranken bringt 2,5 Franken Wertschöpfung. Die günstigste Versorgung entsteht im Zusammenspiel von Erneuerbaren, Kernkraft und Reserve.
04

Unabhängig vom Ausland

Uran kommt aus Kasachstan, Kanada und Australien, die Anreicherung verlagert sich nach Europa. Wer Winterstrom importieren muss, macht sich dagegen von Kraftwerkspark und Preisen der Nachbarn abhängig.

56 %

der Stimmberechtigten befürworten die Aufhebung des Neubauverbots

853 MW

fliessen je GW ausgefallener Kernkraft zusätzlich über die Grenze

2,5 Fr.

Wertschöpfung je Förderfranken für neue Kernkraftwerke

100×

geringere Unfallwahrscheinlichkeit bei Reaktoren der Generation 3+
Fragen & Antworten

Die Einwände im Faktencheck

Die sieben zentralen Behauptungen der Gegenkampagne – gegenüber dem, was die Fakten sagen. Alle Belege und Quellen stehen im Report von WePlanet und dem Anthropocene Institute.
«Der Parlamentsentscheid widerspricht dem Willen des Volkes.»

Nur die Abstimmung von 2017 betraf die Kernkraft direkt – Klimaschutz- und Stromgesetz erwähnen sie nicht einmal. Seither hat sich die Stimmung gedreht: 56 Prozent befürworten die Aufhebung des Neubauverbots, 79 Prozent den Weiterbetrieb sicherer Reaktoren. Und die Frage kommt Anfang 2027 wieder vors Volk – das ist der Kern der Demokratie, nicht ihre Umgehung.

«Kernenergie macht die Schweiz abhängig vom Ausland.»

Beim Rohstoff nicht: Die grössten Uranförderer sind Kasachstan, Kanada, Namibia und Australien, Russland liegt auf Rang sechs. Der Engpass war die Anreicherung – dort bauen Urenco und Orano ihre Kapazitäten längst aus, und Axpo bezieht seit 2022 keinen Brennstoff mehr aus Russland. Neue Werke ab den 2040er-Jahren können von Anfang an auf westliche Lieferketten setzen.

«Der Schweizer Weg mit Solar, Wind und Wasser ist bereits ein Erfolg.»

Schon heute deckt die Schweiz ihren Winterbedarf nur mit Importen. Selbst im günstigsten Szenario der Strombranche für 2050 bleiben 7 TWh Winterimporte und rund 9 TWh aus Gaskraftwerken nötig. Der Windausbau stockt bei 50 Anlagen, alpine Solarprojekte werden reihenweise abgelehnt oder zurückgezogen.

«Atommüll ist ein ungelöstes Problem.»

Die Standortfrage ist gelöst: Die Nagra hat 2024 das Gesuch für das Tiefenlager Nördlich Lägern eingereicht, geologisch ist dort auch Platz für Abfälle neuer Werke. Die Giftigkeit des Abfalls nimmt mit der Zeit ab und liegt nach rund 50 000 Jahren bei der von Aspirin – chemische Gifte in Untertagedeponien bleiben dagegen für immer giftig.

«Kernenergie ist zu teuer.»

BAK Economics beziffert ein neues Werk auf rund 17,25 Milliarden Franken, nicht 25. Ja, es braucht Förderung – aber weniger je Megawattstunde als alpine Solaranlagen, und jeder Förderfranken bringt 2,5 Franken Wertschöpfung. Die günstigste Gesamtversorgung entsteht laut Axpo im Zusammenspiel von Erneuerbaren, Kernkraft und Gas.

«Kernenergie ist zu gefährlich.»

Tschernobyl und Fukushima beruhten auf Reaktortypen und Standortrisiken, die es in der Schweiz nicht gibt. Reaktoren der Generation 3+ haben eine rund 100-fach geringere Unfallwahrscheinlichkeit als die bestehende Flotte. Über alle Energiequellen gerechnet verursacht Kernkraft 0,03 Todesfälle pro Terawattstunde – Kohle 24,6.

«Die Schweiz kann Netto-Null 2050 auch ohne Kernenergie erreichen.»

In Modellen technisch möglich – aber nur mit bis zu 12,4 TWh Winterimporten, deren Verfügbarkeit und Sauberkeit die Schweiz nicht steuern kann. Die Wasserkraft als Alternative gerät durch den Klimawandel selbst unter Druck, wie der Dürresommer 2026 gezeigt hat. Robuste Entscheidungen halten alle Optionen offen – auch die Kernenergie.

Der Report

Alle Fakten in einem Report

Der Report von WePlanet und dem Anthropocene Institute prüft sieben Behauptungen der Gegenkampagne im Detail und zeigt mit einer eigenen Datenanalyse, was eine Schweiz ohne Kernkraft bedeuten würde – belegt mit über 50 Quellen.
Report · WePlanet & Anthropocene Institute 2026

Ja zu neuen Kernkraftwerken: Sieben Behauptungen der Gegner im Faktencheck

Ein Bericht von WePlanet und Anthropocene Institute · eigene Datenanalyse 2021–2025 · 31 Seiten
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