Ja zu sauberem Strom.
Ja zur Kernkraft.
Ja zur Kernkraft in der Schweiz
Menschen, die Ja sagen


«Der Schweizer Strommix ist seit Jahrzehnten zu 95 Prozent CO₂-arm – dank der Kombination aus Wasserkraft und Kernkraft. Diese Schweizer Zauberformel dürfen wir nicht verlieren. Wir sollten den Langzeitbetrieb der bestehenden Werke fördern und alle Optionen offenhalten, um die Kernkraft in den kommenden Jahren auszubauen. Die Elektrifizierung braucht deutlich mehr CO₂-armen Strom, der unabhängig vom Wetter verfügbar ist. Unsere Energieunabhängigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie hängen davon ab.»

«Ich möchte, dass wir mehr Kernkraft bauen – weil das die beste Investition in eine bessere Zukunft für meine Kinder und Enkelkinder ist.»

«Als ausgebildeter Ökologe, ehrenamtlicher Naturschützer und Vorsitzender von WePlanet DACH setze ich mich für einen vollen Werkzeugkasten ein, um den grossen Problemen des Artensterbens und des Klimawandels zu begegnen. Zu diesem Werkzeugkasten gehört für mich selbstverständlich auch Kernenergie.»
Vier gute Gründe für ein Ja
Klimaschutz mit Verstand
Versorgungssicherheit
Bezahlbare Energie
Unabhängig vom Ausland
56 %
853 MW
2,5 Fr.
100×
Neues aus der Kampagne
Die Einwände im Faktencheck
«Der Parlamentsentscheid widerspricht dem Willen des Volkes.»
Nur die Abstimmung von 2017 betraf die Kernkraft direkt – Klimaschutz- und Stromgesetz erwähnen sie nicht einmal. Seither hat sich die Stimmung gedreht: 56 Prozent befürworten die Aufhebung des Neubauverbots, 79 Prozent den Weiterbetrieb sicherer Reaktoren. Und die Frage kommt Anfang 2027 wieder vors Volk – das ist der Kern der Demokratie, nicht ihre Umgehung.
«Kernenergie macht die Schweiz abhängig vom Ausland.»
Beim Rohstoff nicht: Die grössten Uranförderer sind Kasachstan, Kanada, Namibia und Australien, Russland liegt auf Rang sechs. Der Engpass war die Anreicherung – dort bauen Urenco und Orano ihre Kapazitäten längst aus, und Axpo bezieht seit 2022 keinen Brennstoff mehr aus Russland. Neue Werke ab den 2040er-Jahren können von Anfang an auf westliche Lieferketten setzen.
«Der Schweizer Weg mit Solar, Wind und Wasser ist bereits ein Erfolg.»
Schon heute deckt die Schweiz ihren Winterbedarf nur mit Importen. Selbst im günstigsten Szenario der Strombranche für 2050 bleiben 7 TWh Winterimporte und rund 9 TWh aus Gaskraftwerken nötig. Der Windausbau stockt bei 50 Anlagen, alpine Solarprojekte werden reihenweise abgelehnt oder zurückgezogen.
«Atommüll ist ein ungelöstes Problem.»
Die Standortfrage ist gelöst: Die Nagra hat 2024 das Gesuch für das Tiefenlager Nördlich Lägern eingereicht, geologisch ist dort auch Platz für Abfälle neuer Werke. Die Giftigkeit des Abfalls nimmt mit der Zeit ab und liegt nach rund 50 000 Jahren bei der von Aspirin – chemische Gifte in Untertagedeponien bleiben dagegen für immer giftig.
«Kernenergie ist zu teuer.»
BAK Economics beziffert ein neues Werk auf rund 17,25 Milliarden Franken, nicht 25. Ja, es braucht Förderung – aber weniger je Megawattstunde als alpine Solaranlagen, und jeder Förderfranken bringt 2,5 Franken Wertschöpfung. Die günstigste Gesamtversorgung entsteht laut Axpo im Zusammenspiel von Erneuerbaren, Kernkraft und Gas.
«Kernenergie ist zu gefährlich.»
Tschernobyl und Fukushima beruhten auf Reaktortypen und Standortrisiken, die es in der Schweiz nicht gibt. Reaktoren der Generation 3+ haben eine rund 100-fach geringere Unfallwahrscheinlichkeit als die bestehende Flotte. Über alle Energiequellen gerechnet verursacht Kernkraft 0,03 Todesfälle pro Terawattstunde – Kohle 24,6.
«Die Schweiz kann Netto-Null 2050 auch ohne Kernenergie erreichen.»
In Modellen technisch möglich – aber nur mit bis zu 12,4 TWh Winterimporten, deren Verfügbarkeit und Sauberkeit die Schweiz nicht steuern kann. Die Wasserkraft als Alternative gerät durch den Klimawandel selbst unter Druck, wie der Dürresommer 2026 gezeigt hat. Robuste Entscheidungen halten alle Optionen offen – auch die Kernenergie.