Ja zu sauberem Strom.
Ja zur Kernkraft.
Ja zur Kernkraft in der Schweiz

Menschen, die Ja sagen


«Als Zellbiologin und grosser Fan der Wildnis möchte ich, dass wir mehr Kernkraft bauen – weil das die beste Investition in eine bessere Zukunft für meine Kinder und Enkelkinder ist.»

«Als ausgebildeter Ökologe, ehrenamtlicher Naturschützer und Vorsitzender von WePlanet DACH setze ich mich für einen vollen Werkzeugkasten ein, um den grossen Problemen des Artensterbens und des Klimawandels zu begegnen. Zu diesem Werkzeugkasten gehört für mich selbstverständlich auch Kernenergie.»

«Ohne Kernenergie ist eine Dekarbonisierung unserer Energieversorgung nicht möglich. Leider behauptet unsere Energiepolitik seit zwei Jahrzehnten das Gegenteil. Eine Politik, bestimmt von den ewiggleichen AKW-feindlichen Beratungsbüros, die auch die deutsche Energiepolitik entscheidend beeinflussen und dort das Land in den wirtschaftlichen Abgrund treiben. Eine in sich geschlossene Energieforschung, die unwidersprochen die eigenen Themen setzt, sich am Geldtopf des Bundes bedient und mit wissenschaftlich wertlosen Studien Propaganda zugunsten eines für sie äusserst lukrativen, aber für die Gesellschaft fatalen Irrwegs macht. Das muss aufhören!»

«Kernenergie hat einen der kleinsten ökologischen Fussabdrücke aller Energiequellen: Sie braucht pro Energieeinheit weniger Bergbau und weniger Fläche als fossile Energien, Solar, Wind oder Biomasse. Ihre Emissionen über den Lebenszyklus gehören zu den niedrigsten überhaupt, vergleichbar mit Wind. Für eine Biologin heisst das: Dekarbonisierung und verlässliche Energie für alle Menschen – und zugleich Schonung der Lebensräume und Ökosysteme, von denen alle Lebewesen abhängen.»

«Der Schweizer Strommix ist seit Jahrzehnten zu 95 Prozent CO₂-arm – dank der Kombination aus Wasserkraft und Kernkraft. Diese Schweizer Zauberformel dürfen wir nicht verlieren. Wir sollten den Langzeitbetrieb der bestehenden Werke fördern und alle Optionen offenhalten, um die Kernkraft in den kommenden Jahren auszubauen. Die Elektrifizierung braucht deutlich mehr CO₂-armen Strom, der unabhängig vom Wetter verfügbar ist. Unsere Energieunabhängigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie hängen davon ab.»

«Die Wissenschaft verlangt von uns, der Evidenz zu folgen – auch wenn sie alte Überzeugungen infrage stellt. Die Evidenz zeigt: Kernkraft gehört zu den CO₂-ärmsten und sichersten Energiequellen, die wir haben, mit einem sehr kleinen Fussabdruck in der Natur (IPCC, UNECE 2021). Als Biologin kann ich das nicht ignorieren.»

«Ich bin Data Scientist und Biologe. Als jemand, der versteht, wie viele Variablen die Biodiversität in einer vom Menschen stark geprägten Welt beeinflussen, unterstütze ich die Kernkraft – weil sie Tieren Raum zum Gedeihen lässt. Ich habe Naturschutzgebiete rund um Kernkraftwerke selbst gesehen, bin in Stauseen von Kernkraftwerken nass geworden und weiss: Rund um Kernkraftwerke findet man je nach Ort Zebras, Seekühe oder Bären.»

«Das Wohlergehen der Menschen und der Schutz der Biodiversität sind mir beide sehr wichtig. Deshalb hoffe ich, dass mehr Länder im Rahmen ihrer Energiewende in Kernenergie investieren können. Wir brauchen viel sauberen Strom, um allen Menschen jede Chance zu geben – und Kernspaltung ist die CO₂-ärmste Energiequelle, die uns zur Verfügung steht. Wegen der Energiedichte von Uran braucht Kernkraft zudem noch weniger Bergbau als Wind oder Solar, sodass mehr Raum für Ökosysteme bleibt.»

«Als Biologe weiss ich, dass Landnutzungsänderungen die wichtigste Ursache für den Verlust der Biodiversität sind. Bei der Energie will ich deshalb eine Quelle, die pro Kilowattstunde so wenig Land und so wenig Ressourcen wie möglich braucht. Genau das leistet die Kernenergie. Ganzheitlich betrachtet – Klima, Biodiversität, Ressourcenverbrauch – ist die Kernkraft unschlagbar.»

«Die Schweizer sollten aus den Fehlern der Deutschen lernen. Der Bau neuer Kernkraftwerke mag teuer sein, der Verzicht auf sie ist aber unbezahlbar. Und auf Stromimporte aus Deutschland kann man sich auch immer weniger verlassen. Mit einem Ja zur Kernenergie kann die Schweiz auch über ihre Grenzen hinaus zeigen, wie Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stromproduktion und Klimaschutz unter einen Hut gebracht werden können.»

«Wir setzen uns in Deutschland dafür ein, unsere stillgelegten Kernkraftwerke wieder ans Netz zu bringen. Ein Schweizer Ja zu neuen Kernkraftwerken würde auch bei uns deutlich machen: Die Anti-Atom-Politik ist überholt. Wer Kohle und Gas ersetzen und die Industrie mit bezahlbarem Strom versorgen will, braucht Kernkraft. Die Schweiz kann vorangehen und der Rückkehr zur Kernkraft in Deutschland Rückenwind geben.»
Schreib uns mit Foto und deinem Grund, warum du Ja sagst!Schreib uns
Vier gute Gründe für ein Ja
Klimaschutz mit Verstand
Versorgungssicherheit
Bezahlbare Energie
Unabhängig vom Ausland
56 %
853 MW
2,5 Fr.
100×
Neues aus der Kampagne
WePlanet und Anthropocene Institute veröffentlichen den Report «Ja zu neuen Kernkraftwerken»
Sieben Behauptungen der Gegenkampagne im Detail geprüft, dazu eine eigene Datenanalyse: Was eine Schweiz ohne Kernkraft bedeuten würde.Weiterlesen →Faktencheck 7: «Die Schweiz kann Netto-Null 2050 auch ohne Kernenergie erreichen»
Eine Schweiz ohne neue Kernkraftwerke bliebe 2050 auf Winterstromimporte bis zu 12,4 TWh angewiesen – ähnlich importabhängig wie heute.Weiterlesen →Faktencheck 6: «Kernenergie ist zu gefährlich»
Neue Reaktoren der Generation 3+ weisen eine rund 100-fach geringere Unfallwahrscheinlichkeit auf als die bestehende Schweizer Reaktorflotte.Weiterlesen →Die Einwände im Faktencheck
«Der Parlamentsentscheid widerspricht dem Willen des Volkes.»
Nur die Abstimmung von 2017 betraf die Kernkraft direkt – Klimaschutz- und Stromgesetz erwähnen sie nicht einmal. Seither hat sich die Stimmung gedreht: 56 Prozent befürworten die Aufhebung des Neubauverbots, 79 Prozent den Weiterbetrieb sicherer Reaktoren. Und die Frage kommt frühestens am 28. Februar 2027 wieder vors Volk – das ist der Kern der Demokratie, nicht ihre Umgehung.
«Kernenergie macht die Schweiz abhängig vom Ausland.»
Beim Rohstoff nicht: Die grössten Uranförderer sind Kasachstan, Kanada, Namibia und Australien, Russland liegt auf Rang sechs. Der Engpass war die Anreicherung – dort bauen Urenco und Orano ihre Kapazitäten längst aus, und Axpo bezieht seit 2022 keinen Brennstoff mehr aus Russland. Neue Werke ab den 2040er-Jahren können von Anfang an auf westliche Lieferketten setzen. Dazu kommt die extrem hohe Energiedichte: Kernbrennstoff lässt sich – anders als Gas, Öl oder Strom – für viele Jahre bevorraten.
«Der Schweizer Weg mit Solar, Wind und Wasser ist bereits ein Erfolg.»
Schon heute deckt die Schweiz ihren Winterbedarf nur mit Importen. Selbst im günstigsten Szenario der Strombranche für 2050 bleiben 7 TWh Winterimporte und rund 9 TWh aus Gaskraftwerken nötig. Der Windausbau stockt bei 50 Anlagen, alpine Solarprojekte werden reihenweise abgelehnt oder zurückgezogen.
«Atommüll ist ein ungelöstes Problem.»
Technisch ist die Lagerung gelöst, und der Standort ist gefunden: Die Nagra hat 2024 das Gesuch für das Tiefenlager Nördlich Lägern eingereicht; das Bewilligungsverfahren läuft bis etwa 2031, eine mögliche Volksabstimmung eingeschlossen. Geologisch ist dort auch Platz für Abfälle neuer Werke. Eile besteht keine: Die Mengen sind klein, im Zwischenlager Würenlingen liegen die Abfälle seit Jahrzehnten sicher, und künftige Reaktoren können sie als Brennstoff wiederverwerten. Die Giftigkeit des Abfalls nimmt mit der Zeit ab und liegt nach rund 50 000 Jahren bei der von Aspirin – chemische Gifte in Untertagedeponien bleiben dagegen für immer giftig.
«Kernenergie ist zu teuer.»
BAK Economics beziffert ein neues Werk auf rund 17,25 Milliarden Franken, nicht 25. Ja, es braucht Förderung – aber weniger je Megawattstunde als alpine Solaranlagen, und jeder Förderfranken bringt 2,5 Franken Wertschöpfung. Die günstigste Gesamtversorgung entsteht laut Axpo im Zusammenspiel von Erneuerbaren, Kernkraft und Gas. Ehrlich vergleichen heisst zudem: pro erzeugte Kilowattstunde, mit Subventionen und mit den Systemkosten für Speicher, Netzausbau und Reservekraftwerke, die Solar und Wind nach sich ziehen – so gerechnet schneidet Kernkraft deutlich besser ab. Finnland erlebte nach der Inbetriebnahme von Olkiluoto 3 im Jahr 2023 einen markanten Rückgang der Strompreise.
«Kernenergie ist zu gefährlich.»
Gefährlich ist nicht «ein Unfall», sondern die Freisetzung radioaktiver Stoffe in gesundheitsschädlichem Ausmass – und genau dagegen sind Reaktoren der Generation 3+ ausgelegt: Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls mit Freisetzung ist bei ihnen rund 100-fach geringer als bei der bestehenden Flotte. Tschernobyl und Fukushima beruhten auf Reaktortypen und Standortrisiken, die es in der Schweiz nicht gibt. In Fukushima starb laut UNSCEAR und WHO niemand an der Strahlung – rund 2000 Menschen aber an den Folgen der überhasteten Evakuierung. Über alle Energiequellen gerechnet verursacht Kernkraft 0,03 Todesfälle pro Terawattstunde – Kohle 24,6.
«Die Schweiz kann Netto-Null 2050 auch ohne Kernenergie erreichen.»
In Modellen technisch möglich – aber nur mit bis zu 12,4 TWh Winterimporten, deren Verfügbarkeit und Sauberkeit die Schweiz nicht steuern kann. Konstante Importmengen im Winter kann realistisch nur Kernkraft liefern – Solar, Wind und Wasser bringen auch im nahen Ausland im Winter zu wenig. Stammt der Importstrom aus fossilen Kraftwerken, ist das Netto-Null dahin. Die Wasserkraft als Alternative gerät durch den Klimawandel selbst unter Druck, wie der Dürresommer 2026 gezeigt hat. Robuste Entscheidungen halten alle Optionen offen – auch die Kernenergie.

